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Der Mensch,
das E-Bike,
der E-Roller
und das E-Auto.



 

 

Menschen haben oft eine ganz besondere Beziehung zu ihren Fahrzeugen. Da sind viele Emotionen im Spiel für Motorleistung, Motorsound, Transportkapazität, Design und Marke. Viele Menschen definieren sich auch über ihr Fahrzeug. So verwundert es nicht, daß die Akzeptanz von E-Fahrzeugen sehr unterschiedlich ist.

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Begeisterung für E-Bikes

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Kaum ein Produkt begeistert die Menschen so sehr wie ein E-Bike. Nahezu alle Menschen haben ein breites E-Bike-Lächeln im Gesicht, wenn sie die erste kleine Steigung spielend leicht hochgeradelt sind. Es fühlt sich an, als hätte man plötzlich Superkräfte bekommen. Diese Illusion ermöglicht ein (nahezu) geräusch- und emissionsloser E-Motor. Kein Mensch hat jemals nach einem Bike mit Verbrenner-Motor gefragt.

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Zunächst waren es nur ältere Menschen, die sich für E-Bikes interessierten. Inzwischen begeistern sich auch die Jüngsten für coole E-Bikes. Alle gemeinsam genießen eine neue Art der Bewegung und der Freiheit.

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Automobilhersteller wie BMW haben sich natürlich auch mit dieser neuen Art der Bewegung und Freiheit auseinandergesetzt. Ein Ergebnis sieht man im folgenden Bild. Es wäre eine Lösung für viele ältere Menschen, die Probleme mit Schwindel und dem Gleichgewicht haben. Ein drittes Rad würde da helfen. Allerdings ist das Fahren eines Dreirades sehr gewöhnungsbedürftig. Hier fehlt noch eine überzeugende Lösung am Markt.

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Bike-Around-Europe-Tour

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E-Bikes, Babyboomer, Europa, Zukunft und E-Welt spektakulär zusammengefügt ergibt die Bike-Around-Europe-Tour. Wir Babyboomer fahren mit dem (E-)Bike 25.000 km rund um unseren faszinierenden Kontinent. Gleichzeitig begeben wir uns auf eine Zeitreise aus der alten Öl-Welt in die neue E-Welt. Dazu suchen wir nach attraktiven Standorten für E-Villages in ganz Europa und testen ausgiebig neue E-Fahrzeuge.

 

Es ist wohl die letzte Chance für ein großes Babyboomer-Abenteuer. Die Frage ist: Schaffen wir es, uns von Gewohntem, Sicherheit und Komfort zu lösen und gegen Neues, Freiheit und Fitness einzutauschen?

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Zurückhaltung bei E-Roller

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So habe ich mir die neue E-Welt für junge Menschen vorgestellt. Pure Lust an einer neuen mobilen Freiheit - elektrisch, stylisch, klimafreundlich.

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Im ENERGIEWENDE CENTER konnte man die E-Roller ausprobieren und kaufen. Made in China. Made for Europe. Aber kaum einer hat sich dafür interessiert - und schon gar kein junger Mensch.

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In China fahren die E-Roller millionenfach herum. Auch für Menschen des sonnenreichen, globalen Südens wird es eine hervorragende Mobilitätslösung sein - insbesondere mit eigener Photovoltaik auf dem Dach. Dort ist ein eigenes Fahrzeug ein Komfortgewinn.

 

Im globalen Norden bedeutet ein Roller im Vergleich zum Auto ein Komfortverlust. Und für viele muß es sich wohl auch wie ein öffentlich sichtbarer sozialer Abstieg anfühlen. Aber das ist es nicht - wenn man dabei lächelt. Und das tut man ganz automatisch - weil E-Roller fahren einfach Spaß macht.

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Begeisterung und Zurückhaltung 

bei E-Autos

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Das Model 3 vom amerikanischen Hersteller TESLA hat die Autowelt verändert. 2021 kam es mit einer Reichweite von ca. 500 km und einem Preis von ca. 35.000 Euro auf den deutschen Markt. Es hat Menschen begeistert, TESLA ein rasantes Wachstum ermöglicht und viele Autobosse weltweit zum Umdenken bewegt.

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Ungefähr zur gleichen Zeit müssen in China die BYD-Entwickler mit der Arbeit an einem kompakten Stadtauto mit der gleichen Reichweite begonnen haben. 4 Jahre später kommt nun der BYD Dolphin Surf auf den Markt - allerdings mit einem Einführungspreis von unter 20.000 Euro.

 

Neu ist das Herzstück des Fahrzeugs: Der weltweit erste serienmäßige 8-in-1-Elektroantrieb vereint alle wesentlichen Elemente in einem einzigen Modul, maximiert die Raumnutzung und verbessert die Effizienz. Solch eine Konstruktion ist eine wichtige Voraussetzung, um einen "VOLKSWAGEN" für die neue E-Welt bauen zu können.

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Bereits im Preis inbegriffen sind einfache, aber sehr nützliche Fahrerassistenzsystem (ADAS), wie eine intelligente Geschwindigkeitsregelung, automatische Notbremsung, Spurhalteassistent und eine intelligente Fernlichtsteuerung. Außerdem sind serienmäßig sechs Airbags vorhanden – Fahrer- und Beifahrerairbag sowie Seitenairbags und Kopfairbags in den Vordersitzen.

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Eine weitere wichtige Voraussetzung für einen Markterfolg ist die Anbindung des E-Autos an das Smartphone. Mit dem Smartphone läßt sich die NFC-Keyless-Entriegelung für die Autotür - und im Idealfall auch für die Haustür - betätigen. Endlich ein All-in-1-Schlüssel für alle Schlösser. Das Smartphone ist gleichzeitig eine Fernbedienung für die Klimaanlage, um vor Fahrtantritt bereits den Innenraum zu kühlen oder zu heizen.

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In der E-Welt wachsen E-HOUSE und E-MOBILITY immer mehr zusammen zu einer Einheit. Das E-HOUSE liefert die Energie für die E-MOBILITY und die E-MOBILITY speichert die Energie für das E-HOUSE. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist die Vehicle-to-Load-Technologie (V2L), die ebenfalls Teil der SURF-Konstruktion ist. Damit ist das Auto nun auch eine mobile Powerbank.

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BYD hat sich in den vergangenen 30 Jahren zu einem der weltweit führenden Akku-Herstellern entwickelt. Es ist zu erwarten, daß noch in diesem Jahrzehnt ein weiterer Entwicklungssprung bei den Akkus erfolgt, der E-Autos noch besser und billiger macht. Es ist ebenfalls zu erwarten, daß der SURF als einer der ersten davon profitieren wird. Spätestens dann hat der SURF das Zeug dazu, ein würdiger E-Nachfolger des ersten Verbrenner- Volkswagens der Automobilgeschichte - dem legendären VW Käfer - zu werden.

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Aber dazu braucht es nicht nur Technik - sondern auch Marketing, Vertrieb und Service. Auch hier kann sich BYD viel von TESLA abschauen.

 

Die Zurückhaltung für E-Autos wird immer mehr der Begeisterung weichen. Viele Menschen fahren nur einen Verbrenner, weil sie einen haben und der noch gut funktioniert. Verkaufen, damit jemand anders den fährt, macht umwelttechnisch keinen Sinn. Verschrotten, damit man vorzeitig ein E-Auto kaufen kann, macht zumindest finanziell keinen Sinn.

 

Viele Menschen warten auf E-Autos mit der nächsten Akku-Generation. Billige E-Autos und billiger Solarstrom werden ganz normal werden. Der POINT OF NO RETURN in die E-Welt ist längst überschritten. Allerdings wird alles länger dauern - als es eigentlich nötig wäre.

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Michael Jost, der frühere Chefstratege des Volkswagen-Konzerns wird auf elektroauto-news.net mit den Worten zitiert: " Es sei eine Illusion zu glauben, man könne parallel in mehrere Antriebstechnologien investieren und dabei effizient wirtschaften."

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Studenten der TU Eindhoven haben ein nachhaltiges Elektro-Stadtauto entwickelt, welches sich leicht selbst reparieren und auch warten lässt. Sarp Gürel von der TU Eindhoven hat ein schönes Foto vom Auto und seinen stolzen Erbauern gemacht.

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ARIA Concept der TU Eindhoven Das E-Auto für Selbermacher.png

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E-MOBILITY MAKES FUTURE SMILE AGAIN

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