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Eine neue Art des
Bauens,
Wohnens,
Lebens.



 

Moderne Wohnsiedlung mit Solarenergie.png

 

Menschen haben schon immer gebaut. Häuser, Bungalows, Cottages, Gewächshäuser, Bootshäuser, Hausboote, Garagen, Carports, Hallen, Hangar, Pavillons, Wohnwagen und Zelte.

 

Genauso wie aus einem Auto ein E-Auto geworden ist, werden nun aus den o.g. Gebäuden E-Häuser, E-Bungalows, E-Cottages, E-Gewächshäuser, E-Bootshäuser, E-Hausboote, E-Garagen, E-Carports, E-Hallen, E-Hangar, E-Pavillons, E-Wohnwagen und E-Zelte.

 

Gebaut werden sie mit einem E-Baukasten für kompakte Gebäude - von den Menschen, die sie auch nutzen. Sie können später auch die Gebäude selber umbauen oder sogar damit umziehen - wenn es die Situation erfordert.

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Anstelle von Beton, Stein, Blech, Kunststoff, Styropor und Dachziegel wird überwiegend Solar-, Glas- und Dämm-Module sowie ein Käferholz-Tragwerk verwendet. Das Ergebnis ist ein kosten-, energie-, nachhaltigkeits-, resilienz-, autarkie-, flexibilitäts-, funktions- und faszinations-optimiertes E-Gebäude.

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Eine neue Art des Bauens mit Solar-Modulen bedeutet auch eine neue Art der Refinanzierung. Solar-Module sind die ersten Bausteine, die nicht nur Geld kosten sondern auch Geld verdienen. Somit wird das Bauen mit dem E-Baukasten, das mit Abstand wirtschaftlichste Bauen werden.

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Energie

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Image by Chang Duong

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Eine ganz besondere Herausforderung stellt das Bauen eines E-Hauses dar, mit seinem hohen Bedarf an Wärmeenergie in der kalten Jahreszeit - zum Heizen von Raum und Wasser. Sie macht bis zu 80 % des Jahresenergiebedarfs im Haus aus. Gerade in dieser Zeit steht uns die geringste Sonnenenergie zur Verfügung.

 

Für die Energielösung gibt es nicht eine große Maßnahme, sondern ein Bündel von Optimierungen bei Einsparung, Produktion und Speicherung von elektrischer und thermischer Energie.

 

Die Wichtigsten:

​- Die Größe des beheizbaren Raumes minimieren.

​- Gleichzeitig die Photovoltaik-Fläche maximieren.

​- Die Stromproduktion für diffuses und flaches

  Sonnenlicht in der sonnenarmen Zeit optimieren.​

​- Den Stromverbrauch minimieren.

​- Die Stromspeicherung im Auto mobilisieren.

​- Die Wärmedämmung maximieren.

​- Den Wirkungsgrad der Wärmeproduktion durch

  Sonnenlicht maximieren. (Gewächshausprinzip,

  Solarthermie)

​- Den Wirkungsgrad der Wärmeproduktion durch

  Wärmepumpe maximieren. Nutzung der konstanten 4

  Grad Erdwärme einen Meter unter dem Erdboden.

​​- Die Tag/Nacht-Wärmespeicherung maximieren.

 

Vieles von dem ist Stand der Technik und muß nur konsequent in dem Bündel an Maßnahmen umgesetzt werden. Relativ wenig genutzt wird das bewährte Prinzip des Gewächshauses in Form eines Haus-in-Haus Konzeptes.

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Haus-in-Haus Konzept

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Jürgen Heermann benötigt in seinem 1995 erbauten Haus-in-Haus relativ wenig Energie. Der innere Wohnraum besteht aus ungedämmten !!! Lehmwänden. Bei einer Raumtemperatur von mindestens 23 Grad hat der ehemalige Flugingenieur einen Jahresenergieverbrauch von 92 kWh/m2 ermittelt. Zum Vergleich: Häuser vor 1978 gebaut, haben einen typischen Jahresenergieverbrauch von 200 kWh/m2, vor 1994 von minimal 150 kWh/m2, vor 2002 von minimal 100 kWh/m2, vor 2016 von minimal 80 kWh/m2.

 

Gleichzeitig zeigt er sehr beeindruckend, daß ein Gewächshaus mit seinem mediterranen Klima nicht nur das Leben von Pflanzen - sondern auch von Menschen - angenehmer machen kann.

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Siehe Room-Tour der ARD.​ Innerhalb eines Jahres wurde das Video bereits 2,2 Mio mal aufgerufen.

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Auch der belgische Architekt Koen Vandewalle und seine Frau Samia Wilfaert haben die Vorteile des Haus-in-Haus-Prinzips erkannt. Deren Video wurde auf YouTube innerhalb von 3 Jahren 2 Mio mal aufgerufen.​

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Es funktioniert auch deutlich kleiner, billiger und nachhaltiger, wie die Niederländerin Paulien Doedee und ihr Vater zeigen. Auch deren Video hatte schnell 450.000 YouTube-Aufrufe.

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Auch den Maschinenbau-Ingenieur Klaus Becher aus St Alban hat das Haus-in-Haus-Prinzip begeistert. Eigentlich wollte er nur für sich ein Haus bauen, in dem er sein bevorstehendes Rentnerleben genießen kann. Dabei war es ihm wichtig, daß das Haus mit möglichst wenig Technik funktioniert. Dabei geholfen hat ihm sein Neffe Hubert Becher. Der hat dann auch das Patent "Niedrigenergiegebäude" am 26.4.2006 angemeldet.

 

Das Interesse an dem Haus war so groß, daß die Firma Bio-Solar-Haus GmbH (www.bio-solar-haus.de) gegründet wurde. Sie hat inzwischen über 500 individuell geplante Häuser gebaut - von ganz klein bis ganz groß. Als Bausatz-, Selbstbau-, Ausbauhaus oder als schlüsselfertiges Haus. Welt der Wunder hat dazu ein sehenswertes Video gedreht. Weitere technische Details und Erfahrungswerte zum Haus-in-Haus-Prinzip gibt es im folgenden Video.

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Eine neue Art des Bauens zu entwickeln gehört wohl eher zu den ambitionierteren Aufgaben, denen man sich stellen kann. Das kann nur funktionieren, wenn man sich von bestehenden Baugesetzen, Verordnungen, Normen und Meinungen nicht davon abbringen lässt.

 

Es braucht dafür eine tiefe gedankliche Auseinandersetzung (Deep Work) mit dem Thema Bauen - ohne, daß man zu tief in dem Thema Bauen drin steckt. Immobilien müssen mobiler, flexibler, günstiger und nachhaltiger werden. Wandaufbau, Mobiliar, Energie, Wasser, Grundstück - alles muß komplett neu gedacht werden. Ohne Denkverbote.

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Beginnen wir mit dem Wandaufbau. Bei dem E-Baukasten kann man den inneren, dämmenden Teil der Wand von dem äußeren, schützenden Teil der Wand getrennt und mit einem deutlich größeren Abstand zueinander aufstellen. Dadurch lassen sich konträre Forderungen wie möglichst kleiner beheizbarer Raum und möglichst große Photovoltaikfläche realisieren.

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Dadurch entsteht eine Innenhülle und eine Außenhülle sowie ein innerer und ein äußerer Wohnbereich.​

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Außenhülle

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E-House No 1 Außenhülle.png

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Die Außenhülle besteht im Wesentlichen aus

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- Solar-Modulen 

- Glas-Modulen

- einem Tragwerk und

- Schraub-Fundamenten.

 

Die Außenhülle hat 4 Funktionen:​

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Schutzfunktion

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Image by Luca Severin

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Die Außenhülle schützt vor Sonne, Wind, Regen, Hagel und Schnee. Sie hält auch der Wind- und Schneelast stand und nimmt so den Druck von den Dämm-Modulen.

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Energiefunktion

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Sonnenlicht genießen

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Die Außenhülle wandelt Sonnenenergie in elektrische und thermische Energie um.

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Auf dem Dach wird mit Solar-Modulen und der innovativen Photovoltaik-Technologie Sonnenenergie in Strom - mit einem Wirkungsgrad von ca. 20 % - umgewandelt. Inzwischen gibt es eine Vielzahl an Solar-Modulen, die für die Überkopfmontage - ohne zusätzliche Schutzmaßnahmen - zugelassen sind. Auf der DIBt-Internetseite findet man die entsprechende Produktliste.

 

Über den Umweg der Stromproduktion, Wärme zu produzieren, kann somit nur mit einem maximalen Wirkungsgrad von 20 % erfolgen. Deutlich effektiver ist die direkte Wärmeproduktion.

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An den Wänden wird mit Glas-Modulen Sonnenenergie in Wärme - mit einem Wirkungsgrad von ca. 90 % - umgewandelt.

 

Jeder kennt das: Sobald die Sonne scheint und man im Auto hinter der Windschutzscheibe sitzt oder im Wohnzimmer aus dem Fenster schaut - wird es einem warm.

 

Physikalisch steckt folgender Effekt dahinter: Die kurzwelligen Sonnenstrahlen gelangen ungehindert durch die Scheiben. Beim Auftreffen der Sonnenstrahlen auf Materie wird zum Teil die Materie direkt erwärmt und zum Teil werden die Sonnenstrahlen in Wärmestrahlung umgewandelt und in Richtung Scheibe wieder reflektiert. Die Scheibe stellt jedoch für die Wärmestrahlung - im Gegensatz zu der kurzwelligeren Sonnenstrahlung - ein Hindernis dar. Somit verbleibt die Wärme überwiegend in der Außenhülle und ein angenehmes mediterranes Mikroklima rund um den inneren Wohnraum entsteht.

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Bauen mit Solar-Modulen und Glas-Modulen ist die intelligenteste und wirtschaftlichste Form des Bauens. Voraussetzung ist, daß man die Solar-Module entsprechend ihrer Funktion optimal zur Sonne ausrichten kann.

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Deshalb besteht die Außenhülle im Wesentlichen nur aus Solar-Modulen und Glas-Modulen. Deshalb braucht die Außenhülle einen möglichst schattenfreien Platz.

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Wasserfunktion

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Image by Kenneth Adams

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Die Außenhülle fängt mit ihrer glatten und schmutzabweisenden Solar-Modul Dachoberfläche Regenwasser deutlich sauberer auf als herkömmliche Ziegel-Dächer.

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Warum ist das von Bedeutung?

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Die Unabhängigkeit vom Trinkwassernetz macht ein Gebäude flexibler bei der Wahl des Bauplatzes. Außerdem spart es die Erschließungskosten und die CO2-Emissionen, die durch das Bauen der Trinkwasserinfrastruktur verursacht werden​

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Auch wenn unser Trinkwasser immer als das "am besten kontrollierte Lebensmittel" bezeichnet wird, so wird es

gemäß der Trinkwasserverordnung (TrinkwV)

maximal auf 36 chemische Substanzen geprüft, darunter Schwermetalle, Nitrat, Bakterien und Pestizide. Zusätzlich gibt es häufigere Tests auf eine größere Zahl von Stoffen wie PFAS (Ewigkeits-Chemikalien), für die neue Grenzwerte eingeführt werden. Es können aber auch bis zu 2.000 Fremdstoffe im Wasser vorhanden sein, weshalb die Überwachung ständig erweitert wird, um auch Medikamentenrückstände, Hormone und Mikroplastik zu erfassen. Die Gesamtzahl der bekannten chemischen Verbindungen wird heute auf rund 350.000 geschätzt. Alle wasserlöslichen Substanzen landen früher oder später im Sammelbecken Grundwasser und reichern sich dort an.

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Da kann man schon mal auf die Idee kommen, sich Gedanken über eine Alternative zu machen.

 

In Deutschland fallen im Laufe eines Jahres ca. 1000 Liter Regenwasser auf den Quadratmeter. Dahinter steckt ein geniales Reinigungs- und Transportsystem der Natur.

 

Das Verdampfen von Oberflächenwasser zu Wasserdampf ist ein riesiger STEAM CLEANER. Das Ergebnis ist absolut sauberes Wasser (destilliertes Wasser) - kostenlos.

 

Nahtlos schließ sich - ein ebenfalls kostenloser - OVER-THE-AIR-TRANSPORT des Wassers bis zum Endverbraucher an. Auf dem Transportweg können nur Verschmutzungen durch die Luft erfolgen. Das bedeutet, daß das Wasser nicht anders verunreinigt sein kann als die Luft, die wir mit jedem Atemzug inhallieren.

 

Keine weitere Substanzen oder Organismen belasten somit unseren Körper, unsere Geräte und unsere Wasser-Installationen. Effizienter, sauberer und günstiger kann man eine Wasserversorgung nicht realisieren.

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Beim Auffangen des Wassers auf dem Dach und bei der Bevorratung in einer Sisterne können weitere Verunreinigungen entstehen (z.B. Vogelkot, Saharasand, Kerosin, Microorganismen). Deshalb empfiehlt sich eine entsprechende Reinigung des Wassers - je nach Nutzung als Trinkwasser, Waschwasser oder Gießwasser.

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Als Abwassersystem nehmen wir uns auch wieder die Natur zum Vorbild und verdampfen das Wasser. Die zurückbleibenden Schmutzsubstanzen werden über den Müll entsorgt. Um die zu verdampfende Wassermenge zu minimieren, werden die verwendete Substanzen im Haushalt bewusster ausgewählt sowie das Wasser mehrmals gereinigt und verwendet. Für die Toilette können wasserlose Lösungen verwendet werden.

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Betrachten wir dazu im Vergleich unser bestehendes Trinkwassersystem:

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Bereits jetzt müßten unsere 3-stufigen Kläranlagen, bestehend aus einer mechanischen, biologischen und chemischen Stufe, um 3 weitere Stufen (Ozonung, Aktivkohlefilter, Tuchfiltration) ergänzt werden, um unser Grundwasser besser vor Verunreinigungen zu schützen. Dazu ist eine weitere riesige Investition in unsere Infrastruktur notwendig, die wohl so schnell nicht erfolgen wird.

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Auf den Internetseiten der lokalen Wasserversorger findet man nur begrenzt Angaben zur Reinheit des Trinkwassers. Zu Medikamentenrückständen, Mikroplastiken und anderen neueren chemischen Substanzen gibt es in der Regel keine Angaben. Teilweise kann man sie durch eigene Tests über www.test-wasser.de durchführen lassen.

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Volker Koesling ist Spezialist für sauberes Wasser. Er verfolgt eine ehrgeizige Mission: Frisches, gesundes Trinkwasser für alle - zu bezahlbaren Preisen. Er bietet entsprechende Grundwasser-Filter an. Damit empfiehlt er sich als Partner für uns - auch für Regenwasser-Filter.

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Wasserautarkie - zusammen mit Energieautarkie - würde eine neue Art des Bauens, Wohnens, Lebens ermöglichen.

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Klimafunktion

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Image by Nikolay Kovalenko

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Die Außenhülle erzeugt ein "mediterranes" Mikroklima im äußeren Wohnraum und reduziert somit die notwendige Größe des inneren Wohnraums und dessen Energiebedarf.

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Babyboomer-Rentner, die vor der Entscheidung stehen, entweder weiter in dem sozialen Umfeld in Deutschland zu leben oder im angenehmeren klimatischen Umfeld in Südeuropa, könnten somit teilweise beides haben. Solch ein E-Haus wäre für viele Menschen eindeutig BESSER als das bisherige Haus.

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Der äußere Wohnraum wird überwiegend zur wärmeren Tageszeit für bewegungsreichere Aktivitäten genutzt und natürlich für die Lagerung von Sachen und Fahrzeugen sowie für die Installation von Technik.

 

Es vereint bisherige Keller-, Dachboden-, Garagen-, Terrassen- und Garten-Funktionen. Im Vergleich dazu ist es wesentlich günstiger, flexibler, mobiler, universeller und nachhaltiger.

 

Innerer Wohnbereich

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NEOH 6000 GREENHOUSE SUMMER-MODE.png

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Bewegungsärmere Aktivitäten finden überwiegend im inneren Wohnraum statt. Dort ist es wärmer und leiser.

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Hier findet ganz großes Kino statt. Man kann das Konzertereignis des Jahres stattfinden lassen, genauso wie das Pokalendspiel. Mit einem Click befindet man sich auf der Formel 1-Rennstrecke in Monaco - und sitzt selbst am Steuer. Hier wird getanzt, gelacht, gefightet, gejubelt.

 

Hier wird aber auch gearbeitet. Von hier beamt man sich in jedes Büro der Welt und nimmt an jedem Meeting teil. Man ist Teil eines weltweiten Netzwerkes von Experten. Das gesamte Wissen ist nur einen Click von einem entfernt. Von hier aus begeistert man die Welt.

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Natürlich kann man es auch als Ruheoase oder Kochstudio nutzen. Einfach mal chillen und lecker essen. It`s up to you.

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Um Energie und Kosten zu sparen, muß man mit dem Platz - insbesondere im inneren Wohnbereich - sparen. ​

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Vorbild: Auto Kompaktklasse

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Golf Generationen.jpg

 

Die Ölkrise in den 70er Jahren hat die Automobilindustrie veranlasst, kleinere energiesparende Autos zu bauen. Es entstand die Kompaktklasse. Seitdem ist der VW Golf einer der meistverkauften Autos der Welt. 

 

Als Reaktion auf die Klimakrise bräuchte es dringend kleinere energiesparende Häuser.

 

Kompakt-Häuser – nicht Tiny-Häuser – sind genau richtig für die 1- und 2-Personenhaushalte. Zusammen machen diese 75 % der Haushalte aus. 

 

Viele ältere Menschen bewohnen inzwischen alleinlebend viel zu große Häuser und Wohnungen. Einsamkeit und Überforderung machen sich breit. Eine attraktive Alternative könnte diese Menschen veranlassen, den Wohnraum für Familien freizumachen.

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Das E-House

wie es innen und außen

aussehen könnte

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Für ein gutes Leben in einer Zeit mit vielen Herausforderungen und wenig Geld braucht es vorallem ein schönes Zuhause. 

 

Zuhause ist ein Schutz-Raum, ein Wohlfühl-Raum, ein Energie-Auftank-Raum, ein Kreativ-Raum, ein Arbeits-Raum, ein Lebens-Raum. Ein Zuhause, daß bezahlbar, flexibel, umbaubar, umziehbar und nachhaltig ist.

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In der obigen Bildergallery sind einige Beispiele präsentiert, wie E-Häuser in der Kompaktklasse im inneren Wohnraum aussehen könnten.

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Die Zivilisationskrankheit Allergien erfordert eine besondere Bauweise. Allergiker leben am besten

in Räumen mit glatten Oberflächen (Holz, Glas, Leder), niedriger Luftfeuchtigkeit (45-55%) und guter Belüftung, wobei das Schlafzimmer besonders wichtig ist (kühl, trocken, mit Encasings, wenig Textilien). Entscheidend sind konsequente Reinigung (feucht wischen), das Vermeiden von Staubfängern wie Teppichen und offenen Regalen sowie der Einsatz von Pollenschutzgittern und HEPA-Filtern, um Pollen und Staub fernzuhalten. Durch das Haus-in-Haus-Konzept lassen sich mit entsprechenden Lüftungssystemen besonders allergen-, feinstaub- und mikroplatik-arme Wohnräume erzeugen, die dennoch ein naturnahes Leben ermöglichen.

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Das folgende Bild zeigt wie E-Häuser in der Kompaktklasse äußerlich aussehen könnten - natürlich mit einem schwarzen Solar-Dach.

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Crystal Lake Pavilion in Bildern NETZWELT 3.png

 

Der New Yorker Designer Marc Thorpe hat das Crystal Lake Pavilion für Meditations- und Yoga-Kurse sowie Gruppentherapien konzipiert.

 

Das dominierende strukturelle Merkmal des Pavillons ist die Mittelpfoste des Gebäudes, die von einem einzigen massiven Betonpfeiler in das Seebett eingelegt ist. Der Seepavillon scheint über der Seeoberfläche zu schweben, während er sein dreieckiges Dach reflektiert, das eine optische Täuschung der Schwerelosigkeit darstellt.

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The ÖÖD Golden House.png

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Ein Unternehmen in Estland will nach eigenen Angaben eines der exklusivsten und luxuriösesten Mini-Häuser auf den Markt bringen. Das kleine, aber feine ÖÖD Golden House ist mit reflektierendem Gold umhüllt und auch im Inneren von edlen goldenen Akzenten geprägt.

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Die Fassade des Tiny House besteht aus reflektierendem goldfarbenem Glas, das der Cabin einen unverwechselbaren Look gibt. Dieser spielt mit der Intensität des Sonnenlichts und verändert sich im Laufe des Tages – bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang ist der Effekt am beeindruckendsten.

 

Das estnische Unternehmen ÖÖD House, das für seine spiegelnden Cabins bekannt ist, wurde 2016 von den Brüdern Jaak und Andreas Tiik als Hommage an die Natur gegründet – denn der Bau der kleinen Häuser soll die Umgebung so wenig wie möglich beeinträchtigten.

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Beide Beispiele zeigen, wie man Mensch, Natur und Technik harmonisch miteinander vereinen kann.

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Konstruktion

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Image by Max Böhme

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NEOHs werden nach dem Prinzip der FLIEGENDEN BAUTEN konstruiert. Werden sie an einem Ort nicht mehr benötigt, können sie rückstandslos abgebaut und woanders wieder aufgebaut werden.

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Die NEOHs bestehen aus einem E-Baukasten. Die wichtigsten Elemente sind:

- Solar-Module

- Glas-Module

- Dämm-Module - auch als Fenster und Türen

- Holz-Tragwerk

- Schraub-Fundamente

- Möbel-Elemente

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Bereits 1994 hat sich Klaus Krinner mit einer ​nachhaltigen und umweltschonenden Alternative für den Fundamentbau beschäftigt. Herausgekommen sind die Schraubfundamente, die wir auch bei unseren NEOHs einsetzen.

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Breite und Höhe der NEOHs sind fest vorgegeben. Die Länge kann frei gewählt werden.​

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In solch einem Haus-Baukasten lässt sich bereits sehr viel „Bau-Intelligenz“ einbauen. So kann bereits in der Konstruktion alles Unnötige weggelassen werden und alle Komponenten und Flächen erhalten Mehrfachfunktionen.

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Die Abkehr von Verbundsystemen bei der Erstellung von Gebäudewänden, -böden und -decken ermöglicht eine einfache Trennung von verwendeten Bauteilen. Sie können als gebrauchte Bauteile in anderen Bauvorhaben wieder verwendet werden. Am Ende des Produktlebenszykluses können sie auch einfach recycelt werden.

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Mit einem entsprechenden Unterbau sind die NEOHs sogar schwimmfähig - und sind somit extrem resilient gegen extreme Bedrohungen des Klimawandels wie großflächige, sintflutartige Überschwemmungen. In dem Fall wird aus einem NEOH eine ARCHE NEOH.

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Dämm-Module

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Der innere Wohnraum ist umgeben von dicken Wärme und Schall isolierenden Dämm-Modulen.

 

Ist die Dämmung gut - ist es angenehm warm / kühl und leise. Ist die Dämmung gut - braucht man dafür weniger Energie und Geld. Ist die Dämmung gut - gibt es keine Probleme mit Feuchtigkeit und Schimmel. Ist die Dämmung gut - ist man flexibel bei Umbau und Umzug.

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Ein zentrales Element des E-Baukastens ist das Wärme und Schall isolierende Dämm-Modul. Boden, Wände und Decke des inneren Wohnraums werden aus den Modulen erstellt. Das Grundmaß beträgt 300 mm x 300 mm oder 900 mm bei einer Länge von 2400 mm.

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Das Dämm-Modul ist eine „Weiterentwicklung“ der STEICO JOIST Stegträger. Siehe https://www.steico.com/de/loesungen/produktvorteile/stegtraeger

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Das Dämm-Modul besteht aus 3 Komponenten:

  • Gurte (50 x 50 mm) aus hochfestem STEICO LVL Furnierschichtholz

  • Steg (3 mm) aus hoch schubfestem STEICO Hardboard Type HB HLA 1

  • Wärmedämmung und Wärmespeicherung mittels  STEICO Holzfaser-Einblasdämmung und Holzfaser-Dämmmatte, Spezifische Wärmekapazität 2,1 kJ/k

 

Alternativ kann das Modul auch aus anderen Komponenten zusammengesetzt werden. Die Firma GUTEX aus dem Schwarzwald ist seit Jahrzehnten sehr innovativ und nachhaltig im Holzbau aktiv, insbesondere im Bereich der Dämmung. Die Herstellung von fertigen Dämm-Modulen wäre der nächste logische Innovationsschritt in eine neue Dämmension.

 

Das Dämm-Modul und das Holz-Tragwerk werden genauso wie die Solar-Module industriell hergestellt. 

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Industriealisierung des Handwerks

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Slider K2 Industry mittel.jpg

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Der Maschinenbau-Ingenieur Hans Hundegger hat das Zimmererhandwerk industriealisiert, indem er hoch präzise und hoch produktive Maschinen zur Holzbearbeitung entwickelt und gebaut hat. Bis heute werden damit allerdings überwiegend klassische Gebäude errichtet.

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Es ist Zeit, diese fantastischen Maschinen zu nutzen, um damit auch fantastische E-Gebäude zu bauen.

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Einer, der bereits recht früh den Schritt vom Handwerk Richtung Industrie und Nachhaltigkeit gemacht hat, ist der Zimmermeister Markus Haller aus dem Schwarzwald.

 

Damals noch belächelt, ist es ihm über 3 Jahrzehnte gelungen, den wohl nachhaltigsten, präzisesten, wirtschaftlichsten und Mitarbeiter schonendsten Hausbauprozess zu realisieren, den es weit und breit gibt.

 

Betritt man seine Zimmerei durch den noch unscheinbaren Eingang, kommt man aus dem Staunen nicht mehr raus. In einer riesigen Halle befindet sich eine vollautomatische Produktionsstraße. Ein Fuhrpark von Spezialfahrzeugen transportiert Rohmaterial aus dem Wald oder komplette Wände zur Baustelle. Auf dem Zimmereigelände wird alles per Kran und Fernbedienung transportiert. Die Mitarbeiter machen einen konzentrierten aber doch entspannten Eindruck. Genau der richtige Partner, um den E-Baukasten zu realisieren.

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Heizung

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Image by Achudh Krishna

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Eine kostengünstige Heizung wäre eine Luft-Luft-Wärmepumpen mit Propan als Kältemittel. Andreas Schmitz erklärt in seinem YouTube Video "Deutschland übersieht DIESE günstige Heizlösung komplett", warum das so ist.

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Besonders kritisch sind die Nächte bei Temperaturen unter -20 Grad. Helfen würde die Erdwärme. Bereits nur einen Meter unter der Erdoberfläche herrschen relativ konstant +4 Grad. Könnten wir die für eine Wärmepumpe nutzen, wäre uns geholfen.

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Die Investitionen zur Nutzung der Erdwärme sind jedoch relativ hoch. Eine Kostenreduzierung - z.B. über die Nutzung des Abwassernetzes - würde die wirtschaftliche Situation deutlich entspannen. Erste Ansätze dazu gibt es von der Firma UHRIG ENERGIE GmbH aus dem Schwarzwald. Hier gibt es noch Entwicklungspotential für eine genial einfache Lösung.

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Bei einer extrem geringen Gesamtheizlast von 1 kW ergeben sich jedoch auch deutlich einfachere und günstigere Heizlösungen über E-Fußbodenheizung, E-Tischheizung, E-Stuhlheizung und E-Heizlüfter.

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Das Jahrzehnt der Bauinnovationen

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Jahrhundertelang wurden Fachwerkhäuser gebaut. Mit der Besiedelung der "Neuen Welt" wurden diese weiterentwickelt zu den Holzrahmenhäusern. Sie konnten schneller und billiger errichtet werden. 

 

Mit der Umsetzung der E-Welt folgt der nächste logische Entwicklungsschritt: Bauen mit dem E-Baukasten. 

 

Auch damit können Gebäude schneller und billiger errichtet werden. Darüber hinaus sind sie energieautarker, wasserautarker, klimaresilienter, nachhaltiger, recyclingfähiger, umbaubarer, umziehbarer, kompakter, leichter, schwimmfähiger, baugrundstückunabhängiger, menschenfreundlicher, gesünder, intelligenter und faszinierender.

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Die Baubranche steht vor dem innovativsten Jahrzehnt ihrer Geschichte. Deutschland und China haben einen großen Anteil an der bisherigen technologischen Entwicklung in Richtung E-Welt. Davon profitiert die ganze Menschheit.

 

Aber auch in den USA denkt man intensiv über eine neue Art des Bauens, Wohnens, Lebens nach.

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Auf Youtube kursieren Fake-Videos von TESLA-Häusern. Obwohl das alles FAKE ist, sind die Videos trotzdem sehr sehenswert - weil sie die Probleme der Gegenwart benennen und Lösungsansätze für die Zukunft - zumindest theoretisch - aufzeigen. Allerdings sind die noch zu schön um wahr zu sein. Hier ein paar inspirierende Beispiele - auch wenn nicht alle in der Kompaktklasse sind: 

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Warum ist in Amerika bisher die industrielle Produktion von Häusern nicht erfolgreich gewesen? Eine Erklärung findet man in diesem Video

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Liegt der Schlüssel zum Erfolg

- in der Kombination aus industrieller Produktion von

  Modulen und deren handwerklicher Montage auf der

  Baustelle?

- in der Reduzierung der Gestaltungsmöglichkeiten?

- in der DIY-Montage?

- in der Vereinfachung der Wasser- und Elektro-

  Installation?

- in der Integration des Mobiliars in den E-Baukasten?

- in der Anwendung des neuen Baurechts?

- in der Konstruktion multifunktioneler Komponenten?

- in der Vereinfachung der Bauweise?

- in der Beschaffung der Glas-Module in China?

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Nein, wir werden damit nicht für alle die passende Lösung haben - aber für immer mehr.

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Vieles, was in China produziert wird, wird auf deutschen Maschinen produziert. Made in China - on German Machines könnte das neue Preis/Leistungssiegel sein. Also lasst uns so auch die E-Gebäude realisieren.

 

Die Politik hat die Zeichen der Zeit erkannt. Baden-Württemberg hat gerade das Baurecht umgestellt - von KONTROLLIEREN auf ERMÖGLICHEN.

 

Die neue Bundesregierung wird laut Koalitionsvertrag den neuen Gebäudetyp E - wie EINFACH, wie EXPERIMENTELL - in Kombination mit der neuen Typbaugenehmigung und anderen Maßnahmen des Bürokratieabbaus einführen.

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Gleichzeitig wird das Bauen industrieller. Was heute schon technisch möglich ist, skizziert Manuel Stürminger in dem YouTube Video ELEMENTFERTIGUNG.

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Die Karten in der Baubranche werden neu gemischt. Die Tür für neue Player mit neuen Produkten, gefertigt auf neuen Produktionsanlagen, vermarktet mit neuen Vertriebskonzepten steht weit offen. Es ist Zeit für die Entwicklung und Umsetzung innovativer Geschäftsmodelle in der Baubranche.

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HumanxCarxHome.png

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Das erst 2010 gegründete chinesische Unternehmen Xiaomi traut sich was. Es tritt gegen die besten Hersteller von Smartphones, Laptops, Haushaltsgeräten, Werkzeugen und Autos an und baut daraus ein SMART ECOSYSTEM rund um den Menschen.

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WOW - so etwas gehört in das E-House.​

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Digitalisierung

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Image by ic Ci

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Entwicklungs-, Produktions- und Vermarktungsprozesse folgen bekannten innovativen Ansätzen aus der DIGITALISIERUNG, um Bau-, Betriebs- und Vermarktungskosten auf ein absolutes Minimum zu reduzieren.

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Die Internetadressen der wichtigsten E-Gebäudetypen sind gesichert:

E-BOATHOUSE.INFO, E-BUNGALOW.INFO,

E-CARAVAN.INFO, E-CARPORT.INFO, E-COTTAGE.INFO, E-GARAGE.INFO, E-GREENHOUSE.INFO, E-HALL.INFO, E-HANGAR.INFO, E-HOUSE.INFO, E-HOUSEBOAT.INFO, E-TENT.INFO.

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Maximale FASZINATION wird durch den Einsatz neuester Video-, Audio-, Energy-, Security-, Office- und Home-Technologien erreicht.

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Testzentrum

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Mercedes-Benz Teststrecke.png

 

Die nächste Entwicklungsstufe des ENERGIEWENDE CENTERS entsteht in Form eines Testzentrums für eine neue Art des Bauens, Wohnens, Lebens. Ein Ort frei von Denkblockaden und Denkverboten. Ein Ort der Begegnung und des Austausches. Ein Ort des Fortschritts.

 

Die Erfahrungen aus dem weltweit ersten ENERGIEWENDE CENTER und die Erfahrungen aus der FORTSCHRITTSKOALITION aus SPD, FDP und GRÜNE fließen dort ein. 

 

Der zentrale Unterschied: Der Mensch steht im Mittelpunkt - mit all seinen Stärken und Schwächen. Lasst uns die Probleme der Menschen und die Probleme unserer Umwelt lösen.

 

Lasst uns Mensch, Natur und Technik harmonisch zusammenführen.

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Immendingen hat ein Testzentrum für eine neue Art des Autofahrens. Rottweil hat einen Testturm für eine neue Art des Fahrstuhlfahrens. Initiieren Sie ein Testzentrum für eine neue Art des Bauens, Wohnens, Lebens in Ihrem Ort. Für die Realisierung braucht es den politischen Willen und Partner. Lasst es uns gemeinsam machen.

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E-Village

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Tiny House Dorf.png

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​Mensch, Natur und Technik harmonisch zusammenzuführen und Glücksmomente zu schaffen durch

 

Gemeinschaft statt Einsamkeit, Offenheit statt Abgrenzung und Nachbarschaftshilfe statt Staatshilfe

 

ist das Ziel - in einem E-Village.

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Ein schönes Beispiel haben Mane und Wolfgang Huchler in Burgrieden, Rot geschaffen. Die SWR Dokumentation Abenteuer Tiny House-Dorf - Unser neues Leben zeigt sehr schön, wie sich solch ein neues Leben für die Menschen anfühlt. Sehr sehenswert!

 

Stehen könnten Kompakt-Häuser aber auch auf Campingplätzen (als Fliegender Bau), in Kleingartensiedlungen (wenn das Bundes-Kleingartengesetz es eines Tages erlaubt) in privaten Gärten und auf verpachtetem Ackerboden.

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Ein dauerhaftes Wohnen in einem Tiny House ist auf dem Campingplatz nur möglich, wenn dort eine Wohnnutzung im Bebauungsplan zugelassen ist. Nur in diesem Fall kann man den Campingplatz als festen Wohnsitz angeben.

 

Campingplätze, Kleingartensiedlungen oder Quartiere haben einen „Dorfcharakter“ und erleichtern die sozialen Kontakte und die gegenseitige Hilfe.

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E-Landwirtschaft

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Image by Andreas Gücklhorn

 

Die CO2-Emissionen der Viehwirtschaft sind mit verantwortlich für den von Menschen gemachten Klimawandel. Die dadurch verstärkt auftretenden Wetterextreme - wie z.B. Starkregen oder Dürre - bedrohen besonders die Existenz von Landwirten.

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Für sie sind sichere Ersatzeinnahmen von existenzieller Bedeutung. Die Produktion von Energie auf deren Ackerflächen ist ein möglicher Lösungsansatz. Deren wirtschaftlicher Beitrag lässt sich steigern, indem der Strom nicht für ein paar Cent pro kWh in`s Netz eingespeist wird, sondern direkt an Verbraucher vermarktet wird - z.B. durch E-Tankstellen oder E-Quartiere.

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Ein logischer Folgeschritt ist die mittel- bis langfristige Verpachtung oder Vermietung von weiteren Ackerflächen zum Aufstellen von sogenannten "Fliegenden Bauten" wie z.B. die E-Häuser, die zum dauerhaften Wohnen genutzt werden. Sie produzieren ebenfalls Energie und benötigen in der kalten Jahreszeit nur minimale Heizenergie. Damit sind sie ein unverzichtbares Element zur Erreichung der Energieautarkie.

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Energieautarkie und Wasserautarkie würden die Erschließungskosten sowie die CO2-Emissionen der Grundstücke erheblich reduzieren.

 

Die unversiegelten bebauten Flächen könnten problemlos wieder in Ackerflächen rückgebaut werden. 

 

Ein BAUEN LIGHT wäre somit realisierbar. Dafür bräuchte es eine bebaubare Fläche, das rechtlich zwischen einem klassischen Baugebiet und einem Campingplatz angesiedelt ist. Die Wohnungsnot könnte somit intelligent, klimaschonend und zukunftsorientiert gelöst werden.

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Die Versorgung der Bewohner mit Grundnahrungsmitteln könnte ebenfalls über den E-Landwirt und einem Hofladen erfolgen. Unnötige Transportwege und Handelsstufen könnten entfallen. Somit könnte für die Gemeinschaft aus Bewohnern und E-Landwirt auch die Lebensmittelautarkie merklich erhöht werden. Im Gegenzug stünden die Bewohner evtl. im Sommer als Erntehelfer auf dem Kartoffelfeld und im Winter als Schneeräumer auf dem Solarfeld zur Verfügung. Eine Win-Win-Situation für alle.

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E-Baugrundstück

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Eine neue Art des Bauens in Form eines umbau- und umziehbaren E-Hauses braucht - bzw. ermöglicht - eine neue Art des Baugrundstückes - ein Mietgrundstück.

 

Nur auf einem Mietgrundstück kann ein E-Haus seine Vorteile voll ausspielen. Zur Zeit müssen die Mietgrundstücke noch zwingend über eine Infrastrukturschnittstelle (Strom, Internet, Wasser, Abwasser) verfügen. Zukünftige autarke E-Häuser benötigen vielleicht nicht einmal mehr das.

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Die persönlichen familiären und örtlichen Veränderungen während eines Lebens erfordern eine entsprechende Flexibilität des Zuhauses. Dem wird nun noch die gigantische Welle an Herausforderungen während der E- und KI-Transformationszeit überlagert. Daraus folgt:

 

Immobilien müssen deutlich mobiler und flexibler werden.

 

Aber auch für die Vermieter ermöglicht es - gerade jetzt bei den steigenden Ausgaben für ein Grundstück - einfache Einnahmen zu generieren, ohne das Grundstück ganz aus der Hand zu geben.

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Es wäre wünschenswert, wenn dies auch zu einem erhöhten Angebot an Baugrundstücken führen würde. Der Mangel an Baugrundstücken ist auch ein gewichtiger Grund für den Wohnungsmangel und die hohen Wohnkosten. Alle bisherigen Maßnahmen, dies zu ändern, waren eher wirkungslos.

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Alternativ zur Nutzung eines Baugrundstückes wäre auch die Nutzungsänderung von bestehenden Gebäudehüllen, wie Produktions- und Lagerhallen, Gewächshäusern sowie ehemals landwirtschaftlich genutzten Scheunen mit dem E-Baukasten und den Dämm-Modulen relativ einfach machbar. Die Außenhülle des E-Baukastens könnte man sich sparen und nur die Innenhülle verwenden.

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Flächenversiegelung

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Image by Surinder Pal Singh

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E-Gebäude versiegeln nicht den Boden - aber sie überdecken den Boden. Die natürliche Nutzung des Bodens ist somit stark eingeschränkt. Zum Ausgleich wäre eine Entsiegelung von Boden an anderer Stelle wünschenswert - mindestens in der Größe der bebauten Fläche, besser noch in doppelter Größe.

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Isabella Sedivy und Bettina Walch, zwei ehemalige Schweizer Fernsehjournalistinnen, haben in ihrer Heimatstadt Zürich als "Asphaltknackerinnen" das Thema ENTSIEGELN für sich entdeckt und engagieren sich seitdem erfolgreich für mehr offenes Grün und weniger versiegeltes Schwarz / Grau in der Schweiz.

 

Lars Hochmann, Professor an der privaten Hochschule für Gesellschaftsgestaltung in Konstanz hat die Idee nach Deutschland geholt. Alle Interessierte, Hauseigentümer, Kommunen oder Wohnungsgesellschaften können sich auf abpflastern.de fürs Mitmachen registrieren.

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E-Finanzierung

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Ingenieure auf Solardach

 

Neu ist die Refinanzierung von Baukosten für ein E-Haus durch die Stromproduktion.

 

Ein Solar-Modul ist das erste Baumaterial, daß nicht nur Geld kostet, sondern auch Geld verdient. Deshalb E-Finanzierung.

 

Ein chinesisches Standard-Solarmodul mit 2 qm Fläche und 430 Wp Leistung bekommt man inzwischen für ca. 50 Euro. Das entspricht dem Preis von Dachziegeln mittlerer Qualität. 

 

Ein Solarmodul verdient pro Jahr – je nach Stromkosten zwischen € 43,- (10 Cent pro kWh) und € 129,- (30 Cent pro kWh). Laut Herstellergarantie beträgt die Leistung nach 30 Jahren noch 90 %. In dieser Zeit verdient ein Solarmodul zwischen € 1.200,- und € 3.600,-. 

 

Auf ein kleines Dach von ca. 60 qm passen 28 Solarmodule. Sie produzieren in 30 Jahren einen Strom im Wert von € 33.000,- bis zu € 100.000,-.

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Somit müssen sich die Kosten für Baumaterial und Montage ebenfalls in diesem Rahmen bewegen. Dazu braucht es den oben beschriebenen industriell gefertigten Baukasten.

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Die Finanzierung kann z.B. über die EthikBank - einer ethisch-ökologischen Direktbank aus Eisenberg -  erfolgen. Der Tiny House Basic Kredit bis € 50.000 wird ohne Grundschuld und Eigenkapital gewährt.

 

Über einen Kreditrechner können Laufzeit und monatliche Rate optimiert werden. Ein Klick weiter kann der Kredit dann auch gleich beantragt werden. Einfacher geht es nicht.

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Erhebliche Kostenreduzierungen, langfristige Photovoltaikeinnahmen und faire Finanzierungen machen die eigenen 4 Wände für deutlich mehr Menschen wieder realisierbar - ohne dabei Klima und Natur unnötig stark zu belasten.

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Partner

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Treffen mit einem Innenarchitekten

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In vielen Köpfen gibt es sehr viel Bau-Kompetenz. Sie befinden sich in Firmen, Genossenschaften, Instituten, Ämtern und in Ministerien. Wenn diese Köpfe es wollen, kann ein BESSERES UND BILLIGERES E-Haus – als weiterer elementarer Bestandteil der zukünftigen E-Welt – zügig realisiert werden. Lassen Sie uns Bauinnovation und Baukompetenz zusammenführen.

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Das ist eines der ambitioniertesten Projekte der Menschheit. Werden Sie ein Teil davon und bringen Sie sich und Ihre wertvolle Kompetenz dabei ein.

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Die Politik öffnet sich dem langsam und ändert das Baurecht mit der Typbaugenehmigung und dem Gebäudetyp E - wie EINFACH oder wie EXPERIMENTELL.

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Der Koalitionsvertrag 2025 zwischen CDU, CSU und SPD gibt Aufschluß über entsprechende Pläne. Siehe Unterkapitel KOALITIONSVERTRAG.

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Baurecht

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Gesetze nachlesen

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​Leider steht dem Neuem oft das alte BAURECHT entgegen. Und das Baurecht ist in jedem Land anders – in Deutschland sogar in jedem Bundesland. Deshalb basiert unsere Entwicklung zunächst ausschließlich auf den NATURGESETZEN und dem SAFETY FIRST Grundsatz.

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Rund um das Baurecht gibt es erkennbare Bemühungen zur Vereinfachung, Kostenreduzierung, Beschleunigung und Modernisierung.

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In Baden-Württemberg trat zum 28. Juni 2025 das "Gesetz für das schnellere Bauen" im Rahmen der Landesbauordnung in Kraft. Siehe Unterkapitel LANDESBAUORDNUNG BW.

 

Das Ziel war es, das System von ‚Kontrolle‘ auf ‚Ermöglichen‘ umzustellen und beim Bauen endlich wieder Bremsen zu lösen.

 

Das Motto lautet: alle Hebel auf Go!.
 

Dabei spielen verfahrensfreie Vorhaben und die Typengenehmigung eine wichtige Rolle. 

 

So sind Gewächshäuser bis zu 5 m Höhe verfahrensfrei. Ebenso ist die Nutzungsänderung verfahrensfrei, wenn durch die neue Nutzung Wohnraum im Innenbereich geschaffen wird.

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Eine Typengenehmigung soll die industrielle Fertigung erleichtern. Sie kann für bauliche Anlagen oder Teile von baulichen Anlagen, die in derselben Ausführung an mehreren Stellen errichtet werden sollen, auf Antrag durch die höhere Baurechtsbehörde erteilt werden. Eine Typengenehmigung kann auch für bauliche Anlagen erteilt werden, die in unterschiedlicher Ausführung, aber nach einem bestimmten System und aus bestimmten Bauteilen an mehreren Stellen errichtet werden sollen; in der Typengenehmigung ist die zulässige Veränderbarkeit festzulegen.

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Abweichungen von technischen Bauvorschriften sind zuzulassen, wenn auf andere Weise dem Zweck dieser Vorschriften nachweislich entsprochen wird. Ferner sind Abweichungen zuzulassen

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- zur Schaffung von zusätzlichem Wohnraum durch Ausbau, Anbau, Nutzungsänderung, Aufstockung oder Änderung des Daches, wenn die Baugenehmigung oder die Kenntnisgabe für die Errichtung des Gebäudes mindestens fünf Jahre zurückliegt.


- zur Verwirklichung von Vorhaben zur Energieeinsparung.

 

- zur praktischen Erprobung neuer Bau- und Wohnformen im Wohnungsbau, wenn die Abweichungen mit den öffentlichen Belangen vereinbar sind.

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Das BMWSB hat eine umfassende "Leitlinie und Prozessempfehlung Gebäudetyp E" erarbeitet. Sie soll Bauherrinnen und Akteure der Planungs- und Baubranche bei der Anwendung des "einfachen Bauens" unterstützen. Der Leitfaden gibt Projektbeteiligten Hinweise, wie Vereinbarungen für Architekten- und Bauverträge formuliert werden können. Damit kann das "einfache Bauen" in der Praxis rechtssicher umgesetzt werden. Der Leitfaden ermutigt, zukünftig kreativer und kostengünstiger zu planen und zu bauen.

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Im Detail zeigt die Leitlinie, wie zwischen Planer/Unternehmer und Bauherrin eine rechtssichere Abweichung von den allgemein anerkannten Regeln der Technik vereinbart werden kann. Sie erläutert auch die Aufklärungspflicht der Planer/Unternehmer und gibt anhand einiger Planungsbeispiele exemplarische Aufklärungsinhalte und Vertragsformulierungen an die Hand. Ziel der Aufklärung ist es, die Bauherrin so fachkundig zu machen, dass sie eigenverantwortlich entscheiden kann, ob sie die Abweichung zu Gunsten von Kosteneinsparungen befürwortet.

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Bereits am 23. Juni 2021 trat das Baulandmobilisierungsgesetz bundesweit in Kraft. Dabei wurde der neue Baugebietstyp "Dörfliches Wohngebiet" zur Erleichterung des Ziels der Mobilisierung von Bauland eingeführt.

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Es muß nicht Deutschland sein

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Luxury Beach House

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Selbst wenn es Deutschland nicht schafft, die richtigen Weichen zu stellen - dann werden es andere Länder tun.

 

Die Anzahl der standortunabhängigen Menschen war noch nie so groß wie heute.

 

Rentner, IT-Nomaden und andere Auswanderungswillige können inzwischen überall in Europa und der Welt leben. Es muß nicht Deutschland sein.

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Ein Gebäude, daß vor Schnee und Kälte schützt, schützt auch vor Sonne und Hitze. Ein mediterranes Klima mit mehr Sonne und weniger Kälte sorgt für eine energetische Entspannung.

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Aber auch bei den Babyboomer-Rentnern sorgt die südeuropäische Wärme für eine physische und psychische Entspannung. Immer mehr zieht es in die Ferne und immer weniger hält es in der Heimat.

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Alles ist in Bewegung - also bewegen wir uns auch. Öffnen wir uns für neue Gedanken, neue Ideen, eine neue Art des Bauens, Wohnens, Lebens.

 

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E-CONSTRUCTION KIT MAKES FUTURE SMILE AGAIN

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